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Ferienübersicht und A-B-Schulwochen: der MPG-Ferienkalender

   

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Am 12. Mai 2012 trafen wir, eine Gruppe von 18 mutigen Seglern, uns am Heidenheimer Bahnhof und machten uns auf die lange, dreizehnstündige Zugreise nach Amsterdam. Nach unzähligen Mühen und zwei Stunden Verspätung kamen wir endlich an.

 

Mit Rädern machten wir uns auf, die Hauptstadt der Niederlande zu erkunden. Unser privater Reiseführer und Experte Herr Wagner zeigte uns die Stadt näher, so konnten wir Amsterdam und seine Besonderheiten aus erster Hand erkunden.

Völlig müde und erschöpft freuten wir uns darauf, am Abend unser Segelschiff "Moeke Zorn" das erste Mal zu sehen. Nach einem ersten Kennenlernen mit dem Skipper Gerrit und der Matrosin Melanie legten wir uns völlig erschöpft in unsere Kajüten.

Am nächsten Tag starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück und einem 200 €-Einkauf im Supermarkt endlich. Wir waren beeindruckt von der Kulisse des Jisselmeeres und lernten schnell, wie das Leben auf einem Segelboot funktioniert. Nach einer achtstündigen Segeleinheit (ca. 50 Seemeilen bei Windstärke 6) mit viel Arbeit auf dem Deck und einer Menge Kartenspiele (Herr Wagner wurde der Rommé-Meister) kamen wir schließlich auf der westfriesischen Insel Terschelling an. Nach Spaghetti Bolognese suchten wir die Pubs des kleinen Dörfchens auf und machten uns einen gemütlichen Abend. Nachts wurden wir versehentlich vom Feueralarm geweckt und allgemeine Panik brach aus. Julia und Lisa meinten daraufhin, Herrn Wagner wecken zu müssen; der fand das weniger lustig.

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag verbrachten wir gemütlich auf dem Meer. Dienstags segelten wir nach Makkum, erkundeten das kleine idyllische Städtchen und bereicherten uns im örtlichen Supermarkt mit Lebensmitteln und anderen nötigen und unnötigen Utensilien. Insbesondere die vom Skipper Gerrit so getauften "Shopping Ladies" (Lisa, Julia und Charlotte) machten die Shopping-Zonen der angefahrenen Städtchen immer wieder unsicher. Zum Abendessen gab es frischen Nudelsalat, zwei Stunden später birzelte Dennis vom Deck und landete spätabends mit schweren Verletzungen am Knöchel im Krankenhaus. Während Herr Wagner mit Dennis und Steffen im Krankenhaus war, hampelten wir auf dem Deck herum und genossen unseren freyen Abend, mit Activity und Mäxle.

Der Mittwoch startete mit der langersehnten Tasse Kaffee, die uns Charlotte zubereitete. Nach einem weiteren Einkauf im Supermarkt hissten Toni und Tim zum ersten Mal ihres Lebens das Segel. Wir segelten in nur vier Stunden bei Windstärke 7 ("Ist es bei Euch hier draußen auch so schräg wie bei uns drinnen?") nach Medemblijk, wo wir alle sofort hoch interessiert das Städtchen erkundeten. Nachdem jeder einzelne auf seine eigene Weise das Städtchen erkundet hatte, gab es für jeden wiederholt eine ordentliche Portion Spaghetti-Bolognese. Abends fielen wir total erschöpft und um einige Erfahrungen reicher in unsere viel zu kleinen Kajüten.

Der Donnerstagmorgen startete mit einem leckeren Frühstück. Nach einem weiteren einem weiteren Einkauf segelten wir nun endlich wieder Richtung Enkhuizen. Unser Plan, einen Zwischenstopp in einer weiteren Stadt der Küste einzulegen, fand leider wegen zu schwachem Wind (Höchstrekord: 0,3 Knoten) nicht statt. Nach dem Einlaufen in unseren Heimathafen beglückte uns Herr Wagner nach dem "anstrengenden" Tag mit einem super leckeren Curry-Hähnchen. Abends wurde lang gefeiert, egal ob im Pub oder auf dem Boot. Der Freitagmorgen begann bereits zwei Stunden früher als die restlichen Tage. Nach dem Frühstück reinigten wir ab 8.00 Uhr das ganze Boot mit größter Anstrengung unter den Augen unserer strengen Bootsführerin Melanie. Nach einigen Zwischenfällen war das Boot nun endlich blitz-blank und unsere Truppe bereit zur Abfahrt.

Zurück in Amsterdam zogen wir in zwei geteilten Gruppen los, um die wunderschöne Hauptstadt nochmals zu erleben. Nach diesem letzten Rundgang durch Amsterdam waren wir alle fix und fertig und wollten nur noch zurück nach Hause in unser geliebtes Bett. Nach neunstündiger Zugfahrt mit fünfmaligem Umsteigen erreichten wir um 00.38 Uhr Aalen, wo uns unsere Eltern abholten.