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Ferienübersicht und A-B-Schulwochen: der MPG-Ferienkalender

   

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Die Studienfahrt Segeln war dieses Jahr ein voller Erfolg! Der Startschuss fiel am Samstag, 31. Mai 2014, um 22:00 Uhr, die 13 Teilnehmer (Anna Brandstätter, Julia Braun, Jana Brodbeck, Julia Deutinger, Annalena Fischer, Annabel Horndasch, Anna Hornischer, Lisa Matejetz, Jil Rataj, Adrian Fried, Jörg Fröhle, Marcel Hamp, Oliver Walter und seine Gitarre) und Herr Wagner aka P.T. trafen sich am Heidenheimer Bahnhof . Es ging mit dem Zug nach Ulm, dort stiegen wir in den Nachtzug nach Amsterdam.

 

Es folgte eine lange unbequeme Nacht in den Schlafsesseln des Waggons. Um 09.00 Uhr kamen wir in der Hauptstadt der Niederlanden an. Aber jeder der Teilnehmer war am nächsten Tag jedoch fit genug, um Amsterdam mit dem Rad zu erkunden. Hierbei kamen wir am Anne-Frank-Haus, Museumsplein mit van-Gogh-Museum und Rijskmuseum, Rembrandthaus, Herr Wagners alte Amsterdamer Schule, Magere Brug und anderen Sehenswürdigkeiten vorbei. Die Radtour endete am Meeresmuseum Nemo, von wo wir einen recht beschaulichen Blick auf Amsterdam hatten. Der Nachmittag war zur freien Verfügung – einige nutzten diesen für einen Museumsbesuch, für das Besichtigen von Parkanlagen oder Außenseiter für amerikanische Fastfood-Ketten. Unser Versuch mit Straßen-Musik die Essenskasse aufzubessern, schlug leider fehl.

Erst abends gegen 20.00 Uhr erreichten wir unseren Hafen Enkhuizen und unser Schiff „Amore Vici“, alle fielen müde in die Betten. Am nächsten Tag bekamen wir von unserem Skipper Eric und seiner Frau Jelly eine kurze Einführung in die Segel- und Knotenkunde. Kurz danach wollten wir bereits weit hinaus aufs Meer bis in die Nordsee segeln. Um dieses Ziel an einem Tag zu erreichen, mussten auch mal ganz besondere Vla-Pausen (leckerer holländischer Pudding, den es in verschiedenen Geschmacksrichtungen und mit/ohne Schlagsahne gibt; favorisiert wurde: „Campina Vla Vanille met slagrom“) eingelegt werden. Die Pausen wurden genutzt, um alle Vla-Vorräte zu vernichten, die der Kühlschrank zu bieten hatte. Hierbei traten alle Teilnehmer als leistungsstarke Vla-Vernichter in Erscheinung.

Aber wir mussten all das erst mal einkaufen. Es wurde ein Einkaufstrupp gebildet und losgeschickt. Eric holte uns dann mit seinem Auto ab, unzählige Packungen Reis, Kartoffeln, Fleisch, Salat, Obst, Gemüse, holländischer Süßkram wie Merkpijpjes, Cola, Fanta, Wasser und v.a. VLA aufs Schiff gebracht werden mussten. Es gab jeden Tag wechselnde Gruppen von Schülern, die immer mal wieder Aufgaben übernahmen (Frühstück zubereiten, abwaschen, Lunch herrichten, Abendessen kochen, Tisch decken, abwaschen) mussten.

Abends ankerten wir nun auf See und verbrachten den Rest des Tages mit einem gutem Essen, Kartenspielen und Ollis Musik. Nach Sonnenuntergang wurden wir in den Schlaf geschaukelt. Der nächste Tag wurde ruhig angegangen. Nach einem kleinen Umweg fuhren wir schon nachmittags in unseren Zielhafen und verbrachten den restlichen Tag auf der Insel Texel. Ein Arztbesuch mit Marcel, der etwas übermütig in den Aufenthaltsraum „gesprungen“ war, blieb glücklicherweise folgenlos.

So verliefen auch die restlichen Tage: aufstehen, Frühstück für alle Segler herrichten (8.00 Uhr), Segel „auspacken“, ein Ziel festlegen, aus dem Hafen auslaufen (meist gegen 10.00 Uhr) und das Ziel anfahren (so gegen 18.00 Uhr), Segel einpacken und abendessen (20.00 Uhr). Unsere Ziele waren Hoorn, Medemblijk, Texel und Enkhuizen.

Am Mittwochmorgen nach dem Frühstück erwartete uns ein anstrengender Tag auf See. Und nicht nur das, auch wasserfeste Kleidung mussten wir überziehen, um bei Regen nicht all zu nass zu werden. Aber die gelegentlichen Tee- und Vlapausen machten die Fahrt um einiges angenehmer.

Am darauffolgenden Morgen, Donnerstag, 5. Juni, begann unsere letzte Bootsfahrt zurück in unseren Heimathafen. Besonders daran war unser Slalom-Kurs, den unser Skipper uns fahren ließ. „Es sah auf der GPS-Karte so schön aus“, meinte Eric.

Am letzten Tag begann nach dem Frühstück, Kofferpacken und Saubermachen des Schiffes die Zugfahrt nach Amsterdam. Dort verbrachten wir noch einmal einen ganzen Tag. Am Abend bestiegen wir den Zug nach Ulm bzw. Heidenheim. Dort kamen wir am Samstag, 7. Juni, 06.55 Uhr, an.


p.s. In extrem intensiven und kräftezehrenden Rommé-Kartenspielen, auch an ungewohnten Orten wie dem Nachtzug-Gang, musste Herr Wagner alles geben, konnte aber am Ende nach übereinstimmendem Urteil aller maßgeblichen Fachleute (also sämtlicher Studienfahrt-Teilnehmer) den Gesamtsieg nach Hause tragen und somit weiterhin seinen Rommé-Legendenstatus zementieren.