Im Gegensatz zu anderen Sportarten bei „Jugend trainiert für Olympia“, wo man aufgrund fehlender Mannschaftsmeldungen ohne ein einziges Spiel bereits für das RP- oder Landesfinale qualifiziert ist, müssen die Volleyballer aufgrund der hohen Anzahl an Mannschaftsmeldungen erst mehrere Runden überstehen. Erneut eine ganz große Hürde in der Wk4.2 ist die Meisterschaft der Kreise GÖP/HDH in der Sporthalle des Max-Planck-Gymnasiums, wo mit 20 Teams ein erlesenes Feld an pritschenden und baggernden Schülerinnen und Schülern der Jahrgänge 2006 und jünger an den Start gingen.

In dieser Wettkampfklasse spielen Mädchen- und Jungenteams ein gemeinsames Turnier ohne Schiedsrichter, ohne Vereinsvolleyballer und ohne Aufschlag. Der Ballwechsel wird mit Einpritschen eröffnet, danach muss jeweils erst zum Mitspieler gepasst werden, bevor der Ball zurück zum Gegner gespielt werden darf. Konsequenz dieser Regelungen sind viele echte Ballwechsel, die den Schweiß bei den Schülern zum Laufen bringen.

Begonnen wurde in fünf Vierergruppen. Über eine Zwischenrunde (jeweils Überkreuzvergleich zwischen 1. und 2. bzw. Dritt- und Viertplatzierten) ergaben sich vier leistungsgerechte Fünfergruppen, in der die endgültige Platzierungen ausgespielt wurden. Am Ende triumphierten das MPG und das Margarethe-Steiff-Gymnasium über die vorderen Plätze. Bei den Jungen gewannen Antonin und Pirmin Fronmüller vor dem MSG 1. Philipp Gnosa und Malte Winkler erreichten einen hervorragenden dritten Platz.
Die Mädchen präsentierten sich auch gegen die Jungenmannschaften durchsetzungsfähig, kontrollierten den Ball auf imponierende Weise. Am Ende triumphierte das MSG vor dem MPG 1 (Matea Duric, Lorena Bühler) und dem MPG 2 (Angelique Maurer, Nicole Schmidt).