Max-Planck-Gymnasium

In Freundschaft verbunden – seit 40 Jahren

Ein Ereignis der ganz besonderen Art konnten 37 Schülerinnen und Schüler, in ihrer großen Mehrzahl vom Max-Planck-Gymnasium, verstärkt durch 5 Schülerinnen des Schillergymnasiums, und eine Gruppe Kolleginnen und Kollegen unter der Leitung Ihrer Schulleiterin Frau Martha Freybote an ihren französischen Partnerschulen Les Cordeliers und Notre Dame de la Victoire erleben.

Sie feierten gemeinsam mit ehemaligen Kollegen und einer Elternvertreterin das 40. Jubiläum dieser Partnerschaft.

Etwa 1200 Schüler auf der einen wie auf der anderen Seite haben in diesen 40 Jahren am Austausch teilgenommen, der die deutschen Partner jedes Jahr im Oktober in das malerische Städtchen Dinan in der Bretagne führt.

Der dortige Schulleiter beider Schulen, M. Gerbel, und die Kolleginnen der Fachschaft Deutsch hatten ein vielfältiges Programm zusammengestellt und begleiteten die Gruppe drei Tage lang. Am Freitag stand nach der Begrüßung in der Schule und im Rathaus ein Ausflug auf den Mont Saint Michel an, der bei herrlichem Wetter ein Picknick auf den Rasenflächen unterhalb der Klosterkirche erlaubte, bevor die geschichtsträchtigen Gemäuer besichtigt werden konnten.

Den Höhepunkt der Feierlichkeiten bildete der Festabend am deutschen Nationalfeiertag, dem 3. Oktober: ein großes Buffet war für die ca. 250 Gäste im Refektorium an Les Cordeliers vorbereitet worden. Anschließend ging es zum Théâtre des Jacobins, in dem nach den Festreden der Schulleiter, M. Gerbel hielt sie auf Deutsch während Frau Freybote auf Französisch sprach, die Schülerinnen und Schüler durch vielfältige Beiträge ihre jeweiligen Sprachkennnisse unter Beweis stellten. Instrumentale und gesangliche Darbietungen unter der Leitung von Julia Oszfolk wechselten ab mit Sketchen, einem Quizz und einem Theaterstück, das die französischen Schülerinnen und Schüler selbst nach Vorlagen der Grimmschen Märchen geschrieben hatten und für das sie bei einem Wettbewerb mit einem Sonderpreis ausgezeichnet worden waren.

Die restliche Zeit des Wochenendes verbrachten die Schülerinnen und Schüler bei ihren Gastfamilien, während M. Gerbel die erwachsenen Begleitpersonen, unter ihnen Frau Büttner, die schon seit dem 4. Austausch diesen regen Kontakt pflegt, nach Dinard und an das Cap Fréhel mit Fort la Latte führte. Zahlreiche kulinarische Genüsse rundeten das herrliche Wochenende ab.

Der Aufenthalt der Schülergruppe erstreckte sich über zwei Wochen, so dass die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler reichhaltig Gelegenheit hatten, ihre sprachlichen und landeskundlichen Kenntnisse zu erweitern. Auch sie besuchten das oben genannte Seebad und die Klippen am Cap Fréhel, darüber hinaus Rennes, die Hauptstadt der Bretagne, die herrliche Felseninsel Bréhat und eine Austernfarm in Cancale.

In Heidenheim beginnen nun die Vorbereitungen für den Gegenbesuch der französischen Freunde, die Ende Januar erwartet werden, damit man auch hier feiert, was in den Reden so treffend benannt wurde: die schon lange anhaltenden, persönlichen Freundschaften zwischen Jugendlichen, Erwachsenen, ja ganzen Familien, die die im Elysees-Vertrag von 1963 gefassten Grundsätze Wirklichkeit werden lassen.

Die Fotos zeigen die beiden Schulleiter, Frau Freybote vom Max-Planck-Gymnasium und Herrn Gerbel von Les Cordeliers und Notre Dame de la Victoire bei der Übergabe des Gastgeschenkes. Im Hintergrund stehen Mme Arcelin, die Organisatorin des Austausches auf Seiten Dinans und verdeckt Mme Carré, in der Vergangenheit mit dieser Aufgabe betraut, sowie die deutsche Schülergruppe bei ihrem Auftritt.


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