Max-Planck-Gymnasium

Exkursion in die KZ-Gedenkstätte Dachau

Am Montag, den 14.März, besuchten die beiden 9. Klassen in Begleitung von Frau Mai, Frau Gassert, Herrn Wagner und Herrn Mündlein die KZ-Gedenkstätte in Dachau. Als sogenanntes „Musterlager“ wurde das Konzentrationslager Dachau bereits im März 1933, wenige Wochen nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten im Januar 1933, gegründet. Im Laufe der Jahre vergrößerte sich die Anzahl der Häftlinge immer weiter, so dass bald nicht mehr nur politische Gefangene, sondern auch andere „unerwünschte“ Gruppen wie Kriminelle, Homosexuelle, Sinti und Roma sowie Juden unter den größtenteils unmenschlichen Verhältnissen im Lager zu leiden hatten.

 

 

Heutzutage schätzen Historiker, dass das KZ Dachau in den 12 Jahren seiner Existenz 41.500 Menschenleben forderte. Den Schülerinnen und Schülern des MPG wurde in zwei Führungen der alltägliche Horror des Lagerlebens hautnah vor Augen geführt. Betroffen zeigten sie sich unter anderem vom Unwillen der ehemaligen Häftlinge beim späteren Aufbau der Gedenkstätte den Opfern zu gedenken, die aufgrund ihrer kriminellen Vergangenheit oder sexuellen Orientierung ihr Leben lassen mussten.

 


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