Max-Planck-Gymnasium

Vla en koffie

Mit einer langen und anstrengender Zugfahrt begann am Samstagabend, 12. Mai 2018, unsere Studienfahrt in die Niederlande. Angekommen in Amsterdam haben wir uns Fahrräder gemietet, mit denen wir die Stadt erkundigten. Nach einigen Referaten über Amsterdam und die Niederlande hatten wir Zeit, die Stadt in Dreiergruppen zu besichtigen und shoppen zu gehen. Am Abend ging es mit dem Zug weiter nach Enkhuizen, wo wir vom Skipper Erik und seiner Frau Jelly herzlich begrüßt wurden. Somit endete der Abend mit Gesellschaftsspielen, die jeden Tag gespielt wurden und wir konnten endlich entspannt schlafen.

Am zweiten Tag gingen wir zu siebt einkaufen, während die Anderen bereits das bevorstehende Frühstück herrichteten. Anschließend erklärten Erik und Jelly die Grundregeln des Segelns, damit wir nach Den Oever segeln konnten. Aufgrund des guten Wetters verlief die Fahrt reibungslos. Während sich die Einen frisch machten oder Den Oever erkundigten, richteten die Anderen das Abendessen her. Nach dem Essen endete der Abend wie am Tag davor mit Gesellschaftsspielen, welche alle gemeinsam spielten. Dieser Tagesablauf wiederholte sich tagtäglich. Die Segelroute des dritten Tag verlief von Den Oever nach Texel. Wegen des guten Wetters konnten wir trockenfahren, das bedeutet, dass wir mit dem Schiff auf eine Sandbank auffuhren und dort warteten, bis die Flut wiederkam. Dies bot eine optimale Gelegenheit zum Baden, welche einige von uns mit Freude nutzten. Andere fingen Meeresfrüchte, die für das Abendessen verwendet wurden. Der Rest des Tages verlief wie alle anderen. Zwischendurch versorgte uns Herr Wagner mit Vla (holländischer Pudding) und Herr Mattes verlangte nach jedem erfolgreichem Segelmanöver einen "Koffie" (=Kaffee). Am vierten Tag war das Wetter sehr stürmisch, wodurch das Schiff ins Schwanken geriet und es Einigen eher schlecht ging. Durch Tipps der Lehrer ("Kotzt nach Lee, dann ist es okay, kotzt nach Luv und es geht druf.") verbesserte sich die Situation bei den Meisten recht schnell und alle konnten die Segelfahrt nach Medemblik trotzdem genießen. Bei der Letzten Segelfahrt war ebenfalls nicht so gutes Wetter, doch trotzdem hatten alle sehr viel Spaß und wir kamen sicher in Enkhuizen an. Dort konnten wir die Stadt erkunden und unseren letzten Abend auf dem Schiff genießen. Unseren letzten Tag verbrachten wir erneut in Amsterdam. Am Morgen verabschiedeten wir uns von Erik und Jelly und dankten ihnen nochmal für alles. Mit dem Zug ging es anschließend nach Amsterdam, wo wir erneut Freizeit hatten. Die Studienfahrt endetet mit der Zugfahrt nach Hause, die durch ein paar Komplikationen genau so spannend wie alle anderen Tage war.


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