Max-Planck-Gymnasium

Fahrt nach Trier

Vom 13.10.2019 bis zum 16.10.2019 besuchten die Lateinschülerinnen und Lateinschüler der Klassen 9 die Stadt Trier. Trier, das in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt eine bedeutende Stadt im römischen Reich war, bietet durch seine vielen Bauwerke die Möglichkeit, den Lateinunterricht anschaulich zu machen. Um sich einen Eindruck von den vielfältigen Bauwerken und Zeugnissen aus der Römerzeit zu machen, absolvierten wir ein volles Programm: Am ersten Tag führte uns der Weg vom Amphitheater über die Kaiserthermen zur Konstantinsbasilika (heute: Kirche zum Erlöser), bevor wir den Dom St. Peter, die älteste Bischofskirche in Deutschland, erkundeten.

An allen Stationen führten einzelne Schülerinnen und Schüler selbst durch die Bauwerke, mit denen sie sich im Vorfeld beschäftigt hatten und machten uns die Bedeutung der Bauten deutlich. Am Nachmittag besuchten wir das antike Gräberfeld unter der ehemaligen Kirche St. Maximin, durch das wir von einem Fremdenführer vor Ort geführt wurden. Es machte uns deutlich, wie sich Leben und Glauben im Wandel der Jahrhunderte verändert haben. Danach ging es weiter zur wohl bekanntesten Attraktion des antiken Trier: Die Porta Nigra, das gut erhaltene Stadttor aus dem römischen Trier. Den Abschluss des Tages bildete die Liebfrauenkirche neben dem Dom, bevor sich die Schülerinnen und Schüler zu großen Teilen aufmachten, um die Geschäftswelt Triers zu erkunden.

Der folgende Tag begann mit einer Fremdenführung durch das Rheinische Landesmuseum mit seinen bedeutenden Ausstellungsstücken aus mehreren Jahrtausenden. Den berühmten Römerschatz konnten wir leider nicht besichtigen, weil er kurz zuvor durch einen Einbruch – zum Glück erfolglos – in Mitleidenschaft gezogen wurde. Weiter ging es zum Museum am Dom. Nach der Mittagspause besichtigten wir das Karl-Marx-Haus, in dem wir auch über die philosophischen und politischen Ansichten des Philosophen informiert wurden. Danach besichtigten wir die Thermen am Viehmarkt. Den Abschluss des Programmes bildete das Museum Simeonstift, das die Geschichte der Stadt anschaulich darstellt.

Die gute Kondition und Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler machte die Fahrt zu einem schönen und eindrucksvollen Erlebnis. Besonderer Dank gebührt auch Frau Geiger für die Begleitung der Fahrt.


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