Max-Planck-Gymnasium

Geschichtsfans bei den Römertagen in Aalen

Alle zwei Jahre erwarten viele Römer- und Geschichtsfans mit großer Spannung die berühmten Römertage in Aalen. Ende September war es wieder so weit: ein buntes Volk von Römern, Kelten, Sueben, Germanen, Helvetiern, Bajuwaren und Britanniern hatte die Zelte auf dem Gelände des Limesmuseums aufgeschlagen und ließ sich über die Schulter schauen.

 

In Begleitung eines geschichtsinteressierten Lateinlehrers durchforschten Lateiner und Franzosen des MPG das Gelände und schauten da genau hin. An der Esse der Reiterkaserne formten zwei Schmiede Befestigungshaken für die Militärzelte. Etwas weiter testete Dominik Brandner die Handmühle und produzierte das Mehl für ungefähr zwei Laibe Brot. Die römische Kavallerie mit ihren fantastischen Ausrüstungen und herrlichen Maskenhelmen hatten Pferd und Gegner ( = Kohlköpfe bzw. Heuballen ) stets im Griff. Eine Augenweide waren die geschmeidigen Tänzerinnen aus Italien. Und dann ging es für die MPGler ans Eingemachte: Grundausbildung in römischer Infanterie-Taktik war angesagt. Aber Kampf Mann gegen Mann und Schutz unter der Schildkröte waren schnell gelernt, sodass die „Ausbilder“ voll des Lobes waren über den kernigen MPG-Trupp. Interessant und lehrreich waren die Stände der Handwerker, die mit einfachem Werkzeug erstaunlich kunstfertig arbeiteten.

Jetzt haben wir eine ungefähre Vorstellung davon, wie Menschen vor ca. 2000 Jahren gelebt haben.


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