Max-Planck-Gymnasium

Blick in das neue Schuljahr 2014/15: Zeitzeugengespräch mit Dagmar Kersten über die Kehrseite der Medaille

Das Max-Planck-Gymnasium freut sich, Dagmar Kersten als Zeitzeugin für die gleichnamige Veranstaltung gewonnen zu haben.

Dagmar Kersten, geboren 1970, ist eine ehemalige Turnerin der DDR. Heute lebt sie in Oldenburg. Bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul gewann sie Silber am Stufenbarren und Bronze mit der Mannschaft. 1985 holte sie bei der Weltmeisterschaft in Montreal drei Medaillen.

Seit einigen Jahren ist Kersten anerkanntes DDR-Dopingopfer, für die Turnerin die Kehrseite der Medaille. Nach dem Ende ihrer Sportlerlaufbahn bescheinigte man Dagmar Kersten einen sportbedingten Körperschaden an der Wirbelsäule. Sie sagt selbst, dass die Schäden, die das Turn-Doping anrichte, keine Medaillen wert seien.

Am Montag, 3. November 2014, spricht Dagmar Kersten im unteren Foyer über ihre Jahre als Turnerin. Sie will das Video ihrer Bodenkür zeigen, ihre Krankenakte und ihre Olympia-Medaillen.

Das Max-Planck-Gymnasium freut sich auf Dagmar Kersten und ihre „Zeitzeugen-“ Geschichte.

 


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