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Ferienübersicht und A-B-Schulwochen: der MPG-Ferienkalender

   

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Wenn es draußen neblig und nasskalt ist, wenn man also gar nicht mehr rausgehen will, dann wird es Zeit für den Nikolaus. Der kam mit seinen Helfern, in alter, bewährter Manier von den SMV-Schülersprechern (Till Drössler, Dennis Gretzki, Vanessa Niederführ, Marvin Kindermann und Dominik Petzold) dargestellt, am Freitag, 5. Dezember 2014, ins MPG. Dieses Jahr ging der Nikolaus mit Knecht Ruprecht und den anderen Gehilfen nicht nur durch die Klassen 8 bis KS2, sondern veranstaltete für die Klassen 5 bis 7 eine kleine Nikolaus-Stunde. Treffpunkt war um 9.30 im Foyer.

 

Nach den begrüßenden Worten durch Herrn Bauder und dem Einleitungslied des Schulchores unter Leitung von Frau Oszfolk riefen alle anwesenden Schülerinnen und Schüler „Nikolaus, wo bist Du?“ Dieser kam, schwer bepackt und unterstützt von seinen Helfern, aus dem Keller des MPG. Nach dem Gehilfin Vanessa den Text „Von drauss´ vom Walde komm ich her; / Ich muss euch sagen, / es weihnachtet sehr! / Allüberall auf den Tannenspitzen / Sah ich goldene Lichtlein sitzen; [...]“ vorgetragen hatte, stellte Nikolaus die von allen Schülern eifrig herbeigesehnte Frage: „Sind´s gute Kind´, / sind´s böse Kind´?“

Historisch ist die Figur des Nikolaus auf zwei Personen zurückzuführen: Nikolaus Bischof von Myra (4. Jh.) und Abt von Sion resp. Bischof von Pinora (6. Jh.): die beiden Figuren sind zu einer verschmolzen, einem Barmherzigen, der Gutes leistet. Früher war Nikolaus ein starkes religiöses Erziehungsmittel. Sein Begleiter, Knecht Ruprecht, war derjenige, der bestrafte, mit der Rute, oder indem er androhte, das Kind in den Sack zu stecken und mitzunehmen. Diese Ängste mussten die MPG-Schüler nicht ausstehen - die SMV sorgte dafür, dass Nikolaus und seine Begleiter rasendes Vergnügen bei den MPGlern auslösten.

Nikolaus plauderte nun über witzige oder positive Begebenheiten der jeweilige Klasse, die sich im laufendem Schuljahr ereignet hatten; hier schien er recht gut informiert zu sein, sei es über die Diskussionsfreudigkeit bestimmter Klassen, die Grundsatzfrage des Lüftens, Abstimmungsmanien oder Whatsapp-Nachrichten. Über die Klassen wusste er nur das Beste zu berichten, alle seien freundllich, interessiert, leistungsstark und lebhaft.

Um aber an das vom Nikolaus mitgebrachte Präsent zu kommen, musste jede Klasse (5a, 5b, 6a, 6b, 7a, 7b, 7c) unter Mithilfe der Klassenlehrer einen kleinen kulturellen Beitrag vorbereiten und präsentieren. Und hier kamen Nikolaus und seine Helfer aus dem Staunen nicht mehr heraus – es schien fast so, als wolle jede Klasse die andere mit ihrem jeweiligen Beitrag überbieten. Jeder Vortrag war auf seine eigene Art herausragend. Es gab einen Weihnachts-Rap, Lieder, Gedichte, selbst verfasste Kalendergeschichten und einen selbstgedrehten Film. Was für eine Stunde voller Freude!