Max-Planck-Gymnasium

Sprachprofil

Sprachprofilaufbau

Das Max-Planck-Gymnasium bietet für sprachinteressierte Schüler*innen ein sprachliches Profil mit folgender Sprachfolge an:

Klasse
Sprache
ab Klasse 5
Englisch (erste Fremdsprache)
ab Klasse 6
Französisch (zweite Fremdsprache)
ab Klasse 8
Latein (dritte Fremdsprache bzw. Profilfach)
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Englisch verstärkt

Verstärkter Englischunterricht Englisch in Klasse 5 für alle

In Klasse 5 lernen alle Schüler*innen die Weltsprache Englisch als erste Fremdsprache. In einer globalisierten Welt mögen gute Sprachkenntnisse im späteren Berufsleben der Schüler*innen eine wichtige Rolle spielen, doch das Erlernen dieser lingua franca ermöglicht es ihnen auch, in den englischsprachigen Kulturraum einzutauchen: sie können Filme und Serien im Original anschauen, Songtexte verstehen und englischsprachige Literatur lesen.

Das Max-Planck-Gymnasium bietet eine Besonderheit in Klassenstufe 5 an: Alle Schüler*innen erhalten 6 Wochenstunden Englisch, auch jene Schüler*innen, die nicht die bilinguale Abteilung besuchen möchten. Diese Zusatzstunde erlaubt es den Lehrer*innen, besonders den Fokus auf die Mündlichkeit zu richten. 

Französisch als zweite Fremdsprache

Ab Klassenstufe 6 belegen die Schüler*innen eine zweite Fremdsprache: am MPG haben die Schüler*innen die Wahl zwischen Latein und Französisch. Damit die Schüler*innen in Klasse 8 das sprachliche Profil besuchen können, müssen sie ab Klasse 6 Französisch belegen. Es gibt gute Gründe für das Erlernen von Französisch als zweiter Fremdsprache: Französisch wird nicht nur in Europa, sondern auch auf den anderen Kontinenten gesprochen. Seit der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags im Jahr 1963 haben sich die deutsch-französischen Beziehungen intensiviert und beide Länder arbeiten in vielen Bereichen wie z.B. der Politik oder Wirtschaft eng zusammen und haben eine zentrale Rolle im heutigen Europa. Auch wenn Englisch im späteren Berufsleben unabdingbar ist, ist das Beherrschen einer zweiten modernen Fremdsprache eine gern gesehene Zusatzqualifikation.

Die dritte Fremdsprache

Der ein oder andere stellt sich vielleicht die Frage, weshalb man heutzutage noch Latein als dritte Fremdsprache ab Klasse 8 lernen sollte, da Latein eine tote Sprache ist. Es stimmt zwar, dass Latein nicht mehr gesprochen wird, doch das Übersetzen lateinischer Texte fördert aufgrund der Struktur der Sprache in besondere Weise das logische Denken, wovon die Schüler*innen auch in anderen Fächern profitieren können. Zudem vermittelt der Lateinunterricht ein Verständnis für Sprachstrukturen und –funktionen, was den Schüler*innen ebenfalls im Deutschunterricht zugutekommt. Im Unterricht setzen sich die Schüler*innen mit Themen zur römischen Geschichte, Kultur, Mythologie und Philosophie auseinander. Sie entdecken dabei die Wurzeln unseres modernen Denkens und unserer europäischen Kultur.
Am Ende von Klasse 10 legen die Schüler*innen eine schriftliche und mündliche Prüfung ab, um das Latinum zu erwerben, welches manche Universitäten in bestimmten Studiengängen voraussetzen.
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