
Das Max-Planck-Gymnasium in Heidenheim wurde mit dem Schulpreis für langjährige erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb Jugend forscht 2026 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 1.500 Euro dotiert und gestiftet von Chemie.BW.
Jugend forscht am Max‑Planck‑Gymnasium
Das Max‑Planck‑Gymnasium nimmt seit vielen Jahren regelmäßig mit allen Altersstufen – von Klasse 5 bis zur Kursstufe 2 – an Jugend forscht teil. Ziel der Schule ist es, naturwissenschaftlich und technisch interessierte Schülerinnen und Schüler frühzeitig zu fördern und ihnen Raum zu geben, eigene Ideen systematisch zu verfolgen.
Ein zentraler Baustein des Erfolgs ist das engagierte Betreuungsteam: Bis zu sechs Lehrkräfte aus verschiedenen Fächern begleiten die Jugendlichen von der ersten Projektidee über die Versuchsplanung bis zur Präsentation beim Wettbewerb. Im Mittelpunkt steht nicht die „perfekte“ Arbeit, sondern die eigenständige Auseinandersetzung mit einer Fragestellung. Eigenständigkeit, echtes Interesse am Thema und Freude am Experimentieren sind Leitlinien der Betreuung und werden über alle Altersstufen hinweg gefördert.
Für die Projektarbeit werden neben der etablierten AG‑Zeit am Mittwochnachmittag zusätzliche Freiräume im Stundenplan geschaffen, etwa zum Verfassen der schriftlichen Ausarbeitung oder für Treffen in den Wochen vor dem Wettbewerb.
Vernetztes naturwissenschaftlich‑technisches Profil
Unsere Schule verfügt über ein ausgeprägtes naturwissenschaftlich‑technisches Profil. Das Fach NwT/NIT und die Schüler‑Ingenieur‑Akademie (SIA) in der Kursstufe bieten zahlreiche Anknüpfungspunkte für Forschungsprojekte. Viele Arbeiten, die bei Jugend forscht präsentiert werden, entstehen direkt aus Unterrichtsprojekten oder Vertiefungen in diesen Bereichen.
Besonders wertvoll ist die Kontinuität innerhalb der Schulgemeinschaft: Ehemalige Teilnehmende bleiben dem Wettbewerbsteam oft verbunden und unterstützen inzwischen als Studierende oder junge Lehrkräfte die Betreuung neuer Projekte. Dadurch wird Erfahrung aus früheren Wettbewerbsrunden weitergegeben und eine nachhaltige Forschungskultur an der Schule gefördert.
Ausstattung und Partner
Eine wichtige Grundlage für die erfolgreiche Projektarbeit sind die gut ausgestatteten Fachräume des Max‑Planck‑Gymnasiums. Über Jahre hinweg konnte mithilfe von Partnern eine hochwertige Geräte‑ und Materialsammlung für die Forscher‑AG aufgebaut werden. Die Baden‑Württemberg‑Stiftung, die Vector‑Stiftung, die Stiftung Jugend forscht e. V. und die Zukunftsakademie Heidenheim haben durch finanzielle Förderung, Ausstattung und gemeinsame Projekte wesentlich dazu beigetragen, dass Schülerinnen und Schüler unter möglichst optimalen Bedingungen experimentieren können. Ohne diese Zusammenarbeit wären viele der anspruchsvollen und vielfältigen Vorhaben nicht realisierbar.
Bedeutung der Auszeichnung
Mit dem Schulpreis für die langjährige erfolgreiche Teilnahme an Jugend forscht wird das gemeinsame Engagement von Lehrkräften, Lernenden und Partnern gewürdigt. Die Auszeichnung bestätigt den eingeschlagenen Weg und ist gleichzeitig Ansporn, weiterhin möglichst vielen Jugendlichen die Chance zu geben, eigene Forschungsfragen zu entwickeln, im Rahmen von Jugend forscht umzusetzen und sich nachhaltig für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern.










