Problem des Monats  

   

Ferienkalender  

Die Volksbank Heidenheim eG stellt dankenswerterweise den Ferienkalender 17/18 zur Verfügung.

   

Nach Konstanz fährt man mit der Schule nicht alle Tage. Der Schulmannschaft des MPGs ist es gelungen, sich für das Landesfinale Volleyball der besten fünf Mannschaften Baden-Württembergs zu qualifizieren, das am Dienstag in Konstanz stattfand.

Aufgrund der langen Reisezeit gab das Land BaWü die Erlaubnis zu einer Anreise am Montag in Kleinbussen, die von den Jungen sehr stimmungsvoll mit Udo Jürgens und weiteren Schlagern gestaltet wurde. Nach einem gemeinsamen Abend in Pizzeria und Jugendherberge ging es zur Vorbereitung auf den Wettkampf früh ins Bett.

Der erste Anblick der gegnerischen Mannschaften am nächsten Morgen verhieß nichts Gutes: Friedrichshafen und Bühl waren mit einigen sehr großen Spielern aufgelaufen, die in den Junioren-Auswahlmannschaften Baden-Württembergs und Deutschlands spielen. Und der erste Gegner hieß gleich Bühl, gegen die die Heidenheimer unbedingt gewinnen mussten, um ein Halbfinale gegen die überragenden Friedrichshafener zu vermeiden.
Trotz der körperlichen Unterlegenheit traten die MPG-Jungen bärenstark auf. Mit dem eigenen Aufschlag wurde Bühl immer wieder in große Annahmeprobleme gebracht, so dass diese ihre Angriffstärke nicht gut in Szene setzen konnten. In der Abwehr wurden ebenso sehenswert wie erfolgreich die gegnerischen Angriffsbälle häufig entschärft, obwohl der eine oder andere Ball von den Bühlern Außenangreifern über den Block geschlagen wurde. Ganz eng blieb es bis zum 20:21. Zwei Abwehrbälle, die nicht im eigenen Feld gehalten werden konnten, lieferten den Bühlern erneute Angriffsgelegenheiten, die sie auch nutzen. 22:25 lautete denn auch das Ergebnis des ersten Satzes.
Wer aber glaubt, die Volleyballer vom MPG würden nun den Kopf in den Sand stecken, der kennt die MPGler nicht. Eine schnelle Führung zu Beginn des zweiten Satzes konnte in der Mitte des Satzes nicht gehalten werden. Mit nahendem Satzende setzten sich nun allerdings die Bühler weiter ab, während die MPGler den Druck im Aufschlag nicht aufrecht halten konnten. 18:25. Friedrichshafen als Halbfinalgegner!

Hier staunten die Anwesenden Eltern nicht schlecht, als die MPGler den Friedrichshafenern bis zum 12:11 Paroli bieten konnten. Friedrichshafen war gezwungen, seine Taktik zu ändern. Gegen die nun sehr schnellen Außenangriffe und Überkopfpässe hatten die MPGler wenig Möglichkeiten entgegenzusetzen, obwohl beide Heidenheimer Mittelblocker immer wieder zum Außenblock nachsprangen. Schnell war ein Rückstand da, der bis zum Satzende nicht verkleineert werden konnte (15:25). Im zweiten Satz erhöhten die Häfler nun auch noch den Druck im Aufschlag und brachten damit die MPGler, die bis dahin hervorragend stabil angenommen hatten, in Schwierigkeiten. Nur noch selten konnte die Mitte eingesetzt werden und gegen einen großen Doppelblock wurde es immer schwerer, den Ball im Freidrichshafener Feld unterzubringen. Schnell war der zweite Satz dann auch zu Ende (8:25) und der Traum von Berlin ausgeträumt.

Im Spiel um Platz 3 einigten sich die Mannschaften auf ein Zwei-Satz-Spiel. Die MPGler setzten nun auch auf die Spieler mit bisher wenig Spieleinsatz. Hervorzuheben ist hier Simon Grotz, der vier Jahre als die ältesten Spieler ist und sich dennoch sehr souverän ins Team integrieren konnte. Am Ende trennten MPG und Schloss-Realschule Kappelrodeck 1:1 (26:24, 26:28). Damit erreichten die MPGler nach sehr guten Leistungen die Bronzemedaille.

Zur Feier des Tages sprangen die MPGler direkt nach Spielende gemeinschaftlich in den Seerhein. Bei 4°C! Auch dabei machten sie eine gute Figur. Ein gelungener Abschluss eines gelungenen Landesfinals Volleyball.