Es ist zwei Schuljahre her, da wurde das MPG-Volleyballteam der Jahrgänge 2004 und jünger JtfO-Vizemeister im RP hinter dem Deutsch-Orden-Gymnasium aus Bad Mergentheim. Nun standen sich die gleichen Jahrgänge erneut im Regierungspräsiudmsfinale in Holzgerlingen gegenüber.

Was geschah zuvor? Das MPG trat mit einer größtenteils neu aufgestellten und sehr jungen Mannschaft an, in der lediglich ein Spieler 2004 geboren wurde. Zeitweise mit ihrem jüngsten Aufgebot standen die Heidenheimer beim ersten Vorrundenspiel gegen das Bildungszentrum Niederstetten auf dem Feld. Und gewannen 2:0 (25:13, 25:13). Da das JKG Bad Cannstatt ebenfalls gegen Niederstetten 2:0 gewinnen konnte, kam es zum Endspiel um den Vorrundensieg. Dieses Ergebnis wurde mit in die Hauptrunde genommen, konnte also bereits die Richtung in diesem Turnier weisen. Wie die Feuerwehr legten die MPG-Jungen los. Die Punktchancen wurden fast alle genutzt. Und wenn nicht, dann stand die Abwehr oder der Block perfekt. Den Cannstattern blieb bis zum 8:0 nur das Staunen über die Leistung der Heidenheimer. Jeder Ballgewinn wurde von den MPGlern bejubelt, so dass die Gegner schnell erkennen mussten: heute nicht! Nach dem 25:10 und 25:21 war auch den übrigen Teams deutlich geworden, dass der Sieg im RP-Finale heute nur über das MPG gehen würde.

Das Peutinger-Gymnasium Ellwangen, Zweiter der anderen Vorrundengruppe, konnte wie Cannstatt anfangs kein Fuß fassen. 25:8 lautete das ernüchternde Ergebnis zugunsten der Heidenheimer Spieler im ersten Satz. Irgendwie ließen sich die MPGler im zweiten Satz dann doch noch "einlullen", verloren zeitweise ihre Linie. Als es gegen Ende noch einmal knapp wurde, setzten die MPGler noch einmal eine Schippe drauf (25:22) und spielten sich endgültig in die Favoritenrolle auf den RP-Meistertitel.
Da auch das DOG Bad Mergentheim, der RP-Sieger von vor zwei Jahren vor dem MPG, bis dahin alle Spiele gewonnen hatte, kam es zum erwarteten und viel beachteten Showdown. Die Mergentheimer bestachen gegen die Angriffe der MPGler mit einem tollen Spielverständnis in der Abwehr und machten es ihnen nicht leicht. Anfangs konnten die Heidenheimer Volleyballer die gegnerische Führung nicht abwenden. Mit zunehmender Satzdauer brachten sie allerdings zunehmend ihre Angriffe im Feld der Mergentheimer unter und gewannen den ersten Satz ungefärdet 25:15.
Im zweiten Satz erkämpften sich die Nordwürttemberger teilweise eine Vierpunkteführung (8:12). Die MPGler setzten nach einer Auszeit von Sportlehrer Uwe Altenborg eine neue taktische Linie konsequent um und wandelten den Rückstand in eine sicher geglaubte 22:17-Führung aus. Doch die Gegner wollten nicht aufgeben, kamen noch einmal auf 21:22 heran, bevor die Heidenheimer mit unbedingtem Siegeswillen mit 25:22 auch den zweiten Satz und damit die Regierungspräsidiumsmeisterschaft erschmetterten.

Mit großem Jubel freuten sich Lucas Bernecker, Tobias Blum, Luca Dorn, Wilhelm Fritze, Simon Grotz, Johannes Haux, Luis Lammel und Luis Schmid über diesen Erfolg. Er bedeutet die Qualifikation für das JtfO-Landesfinale am 12.3. in Sinsheim.